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Stories

Schön, dass Sie hier sind. Viel Freude!

Geschichte einer Teilnehmerin | Aurora

Andreas Dittrich

Heute hat mich diese Geschichte einer Person erreicht, die ich ein paar Stunden als Coach begleiten durfte. Aus einigen Ihrer Erlebnisse ist diese Geschichte geworden. 

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Aurora lag im Gras und lauschte dem Zirpen der Grillen, erfreute sich an den prächtigen Blumen, die sie umgaben und an der Sonne, die ihr das Gesicht und die nackten Füße wärmte. Sie hatte das Gefühl, dass die Sonne heute nur für sie strahlte und ihr Herz schlug wild vor Freude. Im nächsten Moment rollte sie sich lachend die abfallende Wiese hinunter und blieb unten angekommen, mit weit von sich ausgestreckten Armen und Beinen erschöpft aber glücklich auf der Wiese liegen. „Was für ein wunderbarer Tag“, lachte sie und schlief mitten auf der frühsommerlichen Wiese erschöpft ein. Aurora schlief tief und fest, als sie mit einem Mal von einem Kitzeln an der Nase geweckt wurde. Vorsichtig schielte Aurora auf ihre Nase und sah eine wunderschöne und anmutige Libelle auf ihrer Nasenspitze sitzen. Noch bevor sie aber näher hinschauen konnte, musste sie nießen und weg war die Libelle. Sie winkte ihr hinterher und rief lauthals: „Auf Wiedersehen, Isabella. Komm mich doch noch mal besuchen. Aber lande bitte woanders als auf meiner Nasenspitze.“ Sie lachte.


Noch ein wenig benommen von ihrem tiefen Mittagsschlaf, fuhr ihr ein Schreck durch den Körper und sie war wieder hellwach: „Die Sonne geht schon bald unter und ich habe noch kein Wasser in meinem Krug!“ Schnell rannte Aurora wieder die abfallende Wiese hinauf, schnappte sich ihren Tonkrug und schnell wie der Wind lief sie in Richtung Weggabelung und der Quelle entgegen. Völlig außer Atem kam sie dort an und erfrischte sich mit dem klaren Wasser. Sie trank und wusch sich das Gesicht. Als nächstes nahm sie den Krug und füllte ihn bis oben hin mit Wasser. Sie hatte gelernt den Krug auf ihrem Kopf zu balancieren und war stolz, dass sie es so gut konnte. Auf dem Weg nach Hause begegneten ihr einige Dorfbewohner und lächelten ihr freudig zu, winkten oder hielten kurz inne um dem geschickten und fröhlichen Mädchen hinter her zu blicken. Als die letzten Sonnenstrahlen sich verabschiedeten und das Dorf in ein tiefes nachtblau tauchten, war Aurora wieder zu Hause. Sie stellte den Krug in der Küche ab, begrüßte ihre kleine Katze und ging geradewegs in Wohnzimmer, wo sich bereits die ganze Familie zum Essen versammelte und nur noch auf Aurora gewartet hatte. Jedes gemeinsames Abendessen glich einem ritterlichen Festmahl – es war laut, es wurde viel gelacht und ausgiebig gegessen. Als alle Bäuche prall gefüllt waren, löste sich die Tafelrunde langsam auf um sich zu betten. Aurora teilte sich ihren Schlafplatz mit ihren drei Schwestern und wie jeden Abend erzählten sie sich noch ein paar Geschichten und flüsterten und kicherten sich in den Schlaf. Aurora war immer die Letzte die einschlief. Auch heute. Sie fand einfach keinen Schlaf. Mit jeder Minute mit der die sie keinen Schlaf fand, spürte sie einen Druck in ihrer Magengegend und das Atmen fiel ihr schwerer. Was war nur los? In ihrem Kopf wirbelte ein Gedankensturm und es war ihr nicht möglich auch nur einen dieser Gedanken zu fassen. Ein Gefühl der Unruhe machte sich in ihr breit und sie fühlte sich hilflos. Wie fast jede Nacht, blieb Aurora liegen, starrte an die Decke und wartete auf den Tag. Als der Tag anbrach und ihre Geschwister frisch und munter erwachten, stand Aurora dieses Mal nicht mit auf. Sie war sehr erschöpft.


Als sie erwachte und aus dem Fenster schaute traute sie ihren Augen kaum, denn der Himmel den sie sah, hatte einen wunderschönen lilafarbenen Anstrich. Es schien als würden Lavendelfelder den Himmel schmücken. Sie sprang auf um das Fenster zu öffnen, streckte ihre Nase gen Himmel und ein hauchzarter Lavendelduft überraschte ihre Nase. Aufgeregt lief sie los und bemerkte auf ihrem Weg die vielen Blumen, die über Nacht erblüht zu sein schienen. Ein Meer aus Blumen ergoss sich am Wegesrand. Sie alle waren in so unterschiedliche Farben getaucht, dass Aurora das Gefühl hatte sie würden ineinander verschwimmen und neue Farben hervorbringen. Sie erfreute sich an dem Farbenspiel und speicherte dieses beindruckende Bild innerlich ab. Sie legte es so in ihrem Inneren ab, dass sie es jederzeit wieder finden und abrufen konnte. Sie ging weiter in Richtung Quelle und sah bereits aus der Entfernung, dass das Wasser glitzerte wie nie zuvor – als würde ein Vorhang, gespickt mit winzig kleinen Diamanten sich um das Quellwasser legen und mit der Sonne dem Tanz des Wassers folgen. Auch als sie die Quelle erreicht hatte, sah sie immer noch den fließenden Glitzertanz. Sie fragte sich was wohl hinter diesem Felsen lag, aus dem diese Quelle entsprang und erblickte im selben Moment einen Spalt im Felsen. Er war gerade so groß, dass sie hineinschlüpfen konnte. Nach einem kurzen Wettstreit, gewann ihre Neugier Oberhand über ihre Unsicherheit und im nächsten Moment fand Aurora sich in einer Höhle wieder. Sie spürte das Gefühl in sich aufsteigen, dass ihr des Nachts den Schlaf raubte und wollte gerade wieder kehrt machen, als sie ein ihr bekanntes Kitzeln auf der Nase spürte: „Isabella, bist du das?“. „Ja natürlich, wer denn sonst?!?“, lachte Isabella und ließ sich auf Auroras Schulter nieder. „Ich kann dich nicht sehen“, flüsterte Aurora. „Bist du noch da? Wie komme ich wieder hier raus?“. „Ich bin immer da. Möchtest du wirklich hier raus? Möchtest du denn gar nicht wissen, was dich auf der anderen Seite der Quelle erwartet?“ Aurora zögerte erst, hatte dann aber das Gefühl, dass ihre Neugier sicherlich einen guten Grund gehabt und sie hierher geführt hatte. Als hätte Isabella ihre Gedanken erraten sagte sie lachend: „Hab ich mir doch gedacht. Also komm, lass uns keine Zeit verlieren“.


Isabella flog dicht vor ihr, sodass Aurora dem Geräusch ihres Flügelschlags folgen konnte und schon einen Moment später erreichten sie den Spalt auf der anderen Seite des Felsens. Dieser Spalt schien doppelt so groß im Vergleich zum ersten Spalt und öffnete sich um ein dreifaches, als Aurora hindurch ging. Es war fast als hätte man auf sie gewartet, dachte sie bei sich. „So ist es ja auch“, flüsterte Isabella und kicherte. „Die Zeit ist reif...“. Noch bevor Aurora fragen konnte, wofür die Zeit reif sei, erblickte sie einen See. Dieser See trug zehn Seerosenblätter, die so groß wie Boote waren und auf dem spiegelglatten See zu ruhen schienen. Sie führten wie ein Weg, von einer Seite des Sees zur Anderen. Sie versicherte sich mit einem Blick zur Seite ob Isabella noch bei ihr war, lief dem See entgegen und machte vor dem ersten Seerosenblatt Halt. Sie schloss die Augen, nahm einen tiefen Atemzug, gerade so als würde sie Energie mit ihren Fußsohlen aus dem Boden ziehen und verteilte sie in ihren ganzen Körper. Als sie die Augen wieder öffnete, funkelten sie wie zuvor das Quellwasser. Isabella schwebte inzwischen schon über dem zweiten Seerosenblatt als Aurora das Erste entschlossen betrat, dann das Zweite, Dritte und Vierte, als plötzlich der Gedankensturm in ihr aufstieg und sie aus dem Gleichgewicht brachte. Mit einem Mal wirkten die Seerosenblätter kleiner und weniger stabil, dafür der See aber größer und weniger freundlich. „Mach die Blätter einfach wieder größer und dicker und den See kleiner und freundlicher!“, lachte Isabella unbeschwert und wirbelte durch die Luft. „DU bist die Künstlerin – mal dir die Welt, wie sie dir gefällt.“ Aurora ruderte wild mit den Armen und noch bevor sie verstehen konnte was Isabella damit meinte, fiel sie ins Wasser. Erst erschrak sie, dann wollte sie sich ärgern und im nächsten Moment lachte sie. Es war wundervoll! Obgleich sie geplant hatte über die riesigen Seerosenblätter an das andere Ende des Sees zu gelangen, erschien ihr dieser ungeplante Weg mit einem Mal als eine gute Möglichkeit sich zu erfrischen und im Wasser zu vergnügen. Als sie zufrieden ans andere Ufer schwamm und aus dem Wasser stieg, hob sie die Arme in die Luft, legte den Kopf in den Nacken und sagte lachend: „Das nächste Mal werde ich FLIEGEN.“ Isabella stimmte in das Lachen mit ein und sagte: „Du wirst jetzt gleich schon fliegen.“ Aurora blieb auf der Stelle stehen und schaute verdutzt drein. „ Ich kann nicht fliegen.“ Isabella landete auf Ihrer ausgestreckten Hand.

Zum ersten Mal sah Aurora sie aus der Nähe und war verzaubert. Es wirkte als trüge sie ein metallisch blaues Gewand, das sich je nach Lichteinfall in ein strahlendes hellgrün verwandelte. Ihre Flügel hatten die Struktur eines perfekten Eiskristalls und trotz ihrer Zartheit schienen sie Wind und Wetter zu trotzen. Aurora bewunderte sie für ihre Freiheit und Leichtigkeit. „Gleich dort drüben ist eine saftig grüne Hügellandschaft. Lauf los, schließe die Augen und erhebe dich in die Lüfte!“ sprach Isabella und schraubte sich um ihre eigene Achse durch die Luft. „Ich kann nicht fliegen“, bemerkte Aurora erneut, senkte den Kopf und scharrte mit den nackten Füßen über den Boden. Isabella schwebte vor ihrem Gesicht und schaute Aurora an. „Woher weißt du, dass du nicht fliegen kannst?“ Aurora hob Kopf und hielt kurz inne. Diese Frage war ihr bislang nie gestellt worden und deshalb hatte sie auch nie ernsthaft darüber nachgedacht. „Ich bin eben nicht zum Fliegen geboren. Ich bin geboren um mit meinen Füßen über Stock und Stein zu laufen.“ Isabella wirbelte durch die Luft. „Stell dir vor, du könntest fliegen. Was wäre dann?“ Aurora tänzelte mit ausgestreckten Armen über die Wiese des Ufers und so leicht wie ihre Füße sie in diesem Moment über die Wiese trugen, so leicht wurden aus ihren Gedanken Worte die sprudelnd ihre Lippen verließen: „Ich wäre frei. Ich könnte die Wolken berühren, den Wind spüren, die Welt von oben sehen, dem Himmel entgegenfliegen, einfach loslassen und Sein...“. In dem Moment, als aus ihrem Gefühl Gedanken und aus den Gedanken Worte wurden, schien all das möglich. Es war als würde sie fliegen. Sie öffnete die Augen. Sie flog!

Sie kam ins straucheln, erblickte dann aber Isabella in ihrer Nähe und kam wieder ins Gleichgewicht. Während sich ihr Glaube, dass sie tatsächlich fliegen konnte mit jeder Sekunde in der Luft festigte, quoll ihr Herz über vor Glück! Sie flogen über Wiesen, Wälder und Felder, Berge, Täler und Dörfer und Aurora sah all das was sie sich seit je her erträumt hatte und noch viel mehr. Da die Dämmerung eintrat und langsam den Tag verabschiedete, wünschte sich Aurora nichts mehr als einen sicheren Schlafplatz. Isabella führte sie zu einer kleinen Waldlichtung und kaum hatte sie wieder Boden unter den Füßen, verabschiedete sich auch der letzte Sonnenstrahl von diesem Tag. Aurora gähnte herzhaft und wollte gerade dazu ansetzen Isabella nach einem geeigneten Schlafplatz zu fragen als sie feststellte, dass Isabella nicht mehr da war. Sie drehte sich zu allen Seiten, schaute über und unter sich, doch Isabella war weit und breit nicht zu sehen. Aurora war allein. Sie spürte wie Unruhe in ihr aufkam, denn es war inzwischen dunkel, sie war allein und hatte noch keinen sicheren Schlafplatz. Verzweifelt hockte sie sich auf den Baumstumpf, der gleich neben ihr aufgetaucht war, zog die Knie ganz nah an ihren Körper und versteckte ihren Kopf hinter ihren verschränkten Armen. Warme Tränen legten sich wie ein zarter Salzfilm über ihr Gesicht und sie schluchzte. Mit jeder Träne spürte sie wie das Gefühl, das sie oft des Nachts übermannte und kontrollierte, stärker wurde. Aurora schämte sich für dieses Gefühl, sie schämte sich dafür sich so schwach und hilflos zu fühlen bei Dunkelheit. Als sie gerade die nächste Welle in sich empor steigen spürte, hörte sie ein Geräusch. Sie kannte dieses Geräusch – es war ein Schnurren. Ein Schnurren wie sie es von ihrer Katze kannte. Vorsichtig blinzelte sie über ihren Armen hervor und sie sah tatsächlich eine weiße Katze. Ihr weißes Fell glich einer Schneelandschaft im Mondlicht, ihre Augen leuchteten wie Smaragde und ihre kleine Nase schmückte ein zartes Rosa. Aurora konnte den Blick nicht von ihr abwenden, so gebannt war sie von der äußeren Erscheinung der Katze und dem beruhigenden Schnurren. Eine ganze Weile saßen sie einander gegenüber und schauten sich in die Augen. Aurora spürte, dass die Katze ihr Innerstes erblicken konnte. „Was macht dir Angst?“, fragte die Katze. Aurora fand sehr schnell eine Antwort auf diese Frage: „Dunkelheit. Die Dunkelheit, macht mir Angst.“ Fräulein Minerva, das war der Name der Katze wie sie später erfahren sollte, forderte Aurora auf, sich von dem Baumstumpf zu erheben. Aurora stand aufrecht auf dem Weg der Waldlichtung, sah vor sich einen wundervoll goldgelben und großen runden Mond und hinter sich einen dunklen, undurchsichtigen Wald.

Fräulein Minerva streifte um Auroras Beine, schnurrte und fragte: „Was istDunkelheit für dich?“ Aurora senkte den Kopf. „ Ich spüre deinen Schmerz, Aurora. Lass mich sehen, was du siehst. Bist du bereit für einen Augenblick mit mir gemeinsam in Dunkelheit einzutauchen?“ Zögerlich und mit Tränen in den Augen, nickte Aurora. „Ich bin bereit. Die Zeit ist reif...“. Sie lachte und weinte zur gleichen Zeit, denn mit einem Mal wusste sie was Isabella gemeint hatte, als sie den Felsenspalt auf der anderen Seite der Quelle durchtrat. Auch sie sagte „Die Zeit ist reif...“ Erst jetzt ergab dieser Satz für Aurora einen Sinn. „Ich bin so weit“, sagte Aurora bestimmt. Fräulein Minerva machte einen eleganten und lautlosen Sprung auf den Baumstumpf, auf dem zuvor noch Aurora gesessen hatte, legte den Schwanz um ihr Pfoten und sagte: „ Schließe die Augen und geh nun einen Schritt zurück. Du bist nun in Dunkelheit. Schau dich um mit dem Wissen, dass du jetzt und hier in Sicherheit bist und nichts passieren kann. Sie machte eine kurze Pause und schaute Aurora an. Sie sah wie sich die Spannung ihres Körpers änderte, ihre Hautfarbe und ihre Energie ihr förmlich entzogen wurde. Fräulein Minerva konnte wahrnehmen, dass Aurora in Dunkelheit eingetaucht war und gerade die Tür zu all den wichtigen Informationen geöffnet hatte. „Geh durch diese Tür und schau was hinter dieser Tür liegt. Vielleicht hörst du auch ein Geräusch oder eine Stimme – vielleicht auch deine eigene innere Stimme oder vielleicht spürst du einfach ein bestimmtes Gefühl.“ Aurora, biss sich auf die Lippen, wisch sich mit ihrem Arm die Tränen aus dem Gesicht und nickte. Sie wusste und spürte was Dunkelheit für sie bedeutete. Sie wusste und spürte es die ganze Zeit, aber jetzt erschien es ihr noch klarer. Fräulein Minerva bat Sie die Augen wieder zu öffnen und zur Seite zu treten. Sie stand auf einem roten Blatt. „Gehe nun in deine Vergangenheit und finde heraus, wo das Gefühl von Dunkelheit zum ersten Mal entstanden ist. Geh langsam rückwärts. Mit jedem Schritt wirst du Bildern, Gefühlen, Geräuschen, Geschmäckern und Gerüchen deiner Vergangenheit wiederbegegnen.“ Mit ihrer rechten Pfote deutete Fräulein Minerva auf einen weißen Stock zu Auroras Füßen. „Diese Wünschelrute wird dir dabei behilflich sein, den Moment in deinem Leben zu finden als du Dunkelheit das allererste Mal in deinem Leben begegnet bist.“ Aurora hob die weiße Wünschelrute zu ihren Füßen auf, atmete tief durch und nickte. Sie war bereit. Langsam setzte sie einen Fuß hinter den anderen in Richtung Wald. „Benutze die Wünschelrute.“, sprach Fräulein Minerva und es hörte sich an als hallten diese Worte von allen Seiten. Aurora umfasste die weiße Wünschelrute und schwang sie auf Brusthöhe hin und her. Sie sah auf ihrem Weg viele bewegte und unbewegte Bilder ihrer Vergangenheit, die sich wie ein Film oder eine Diashow vor ihr präsentierten. Mit einem Mal hatte sie das Gefühl als würde sie magnetisch angezogen und im selben Moment schlug auch die Wünschelrute aus. Aurora blieb wie angewurzelt stehen. Fräulein Minerva schloss nun auch die Augen und sah was Aurora sah, fühlte was Aurora fühlte und hörte was Aurora hörte. Sie erlebte für einen Moment Dunkelheit aus Auroras Augen. Ihre Haare stellten sich auf und man konnte den Ansatz eines Katzenbuckels erahnen. Als sie die Augen wieder öffnete und sich kurz schüttelte sah sie, dass Aurora Tränenbäche über das Gesicht flossen. Sie streifte zart um Auroras Beine und sagte: „Geh noch einen Schritt zurück.“ Aurora gelang es sich aus der Verwurzelung zu befreien und sie trat einen Schritt zurück. Von einen auf den anderen Moment versiegten die Tränenbäche und Aurora wirkte erstaunt. Hier fühlte sie sich leicht, so leicht und frei wie bei ihrem Flug mit Isabella. Fast hatte sie schon vergessen, dass es auch eine Zeit in ihrem Leben gab, als sie noch nichts wusste von Dunkelheit. Eine Zeit, in der ihr des Nachts ein tiefer und erholsamer Schlaf und wunderbare Träume vergönnt waren. Die Bilder dieser Zeit wurden mit jeder Sekunde klarer und Aurora seufzte vor Freude. Genauso wollte sie sich wieder fühlen. „Dann sprich mit ihm“, hallte Fräulein Minervas Stimme aus weiter Ferne. Aurora riss die Augen auf sah, dass sie brusttief in hellblauem Nebel stand. Sie konnte Fräulein Minerva nicht mehr sehen und auch jedes Rufen, brachte keine Antwort. Sie war weg und ließ sie zurück mit den Worten „Dann sprich mit ihm.“ Während Aurora grübelte und sich fragte wen Fräulein Minerva wohl meinen könnte, legte sich der
Nebel langsam und nur wenige Schritte von ihr entfernt, erblickte sie eine riesengroße Walnussschale, groß wie ein Bett. Aurora kletterte die Strickleiter hinauf und sah, dass die Walnussschale mit Watte und fliederfarbenen Federn gefüllt war und zum Träumen einlud. Sie schaute sich um und sah, dass sie keinen besseren Schlafplatz würde finden können und stieg hinein. Im Liegen konnte sie direkt in den leuchtenden Sternenhimmel blicken und erfreute sich der unterschiedlichsten Sternenbilder. Eine Blume, ein Berg, eine Katze, ein Haus, ein Igel...Aurora stockte – ein Igel. Sie hatte das Gefühl, als würde der Igel etwas mit ihr zu tun haben. Sie dachte lange nach, kam zu keinem Ergebnis und verwarf ihr Gefühl wieder. Ihre Augenlieder wurden schwer und je mehr Aurora versuchte gegen ihre Müdigkeit anzukämpfen, desto schwerer wurden sie, bis sie schließlich zufielen. Und obgleich Aurora schlief konnte sie die Stimme von Fräulein Minerva hören, die immerzu das gleiche sagte: „Sprich mit ihm.“. Mit wem denn nur, fragte sich Aurora auch noch im Schlaf und fragte: „Ist dort jemand? Bist du da?“. Lange Zeit passierte nichts bis Aurora plötzlich ein stechen in ihrer Magengegend wahrnehmen konnte und zur gleichen Zeit eine zarte, kaum hörbare Stimme vernahm: „Ich bin hier.“ Aurora schaute sich um, konnte aber niemanden sehen. „Wo bist du und wer bist du?“, fragte Aurora vorsichtig um die zarte Stimme nicht zu verschrecken. Da sich ihr niemand zeigte, unternahm Aurora einen erneuten Versuch und sagte freundlich: „Bitte zeig dich mir, ich würde dich gerne kennenlernen.“ „Du kennst mich bereits.“, sagte die Stimme aus ihrem Versteck. Es raschelte kurz und im nächsten Moment sah Aurora einen kleinen Igel mit Ohren so groß, als müsse er noch hineinwachsen, einem zarten sandfarbenen Gesicht mit tiefbraunen Augen und einer blassen, kleinen Nase. Seine kleinen Stacheln ragten in alle Richtungen. „Oskar!“, stieß Aurora hervor. Er hatte Recht gehabt, sie kannte ihn, hatte ihn aber lange Zeit vergessen. Oskar blickte traurig zu Aurora auf und sagte: „Ja, ich bin’s. Schon lange hast du mich nicht mehr angeschaut und zu mir gesprochen.“ Aurora erinnerte sich in diesem Augenblick daran, warum sie schon so lange nicht mehr zu ihm gesprochen, ihn gar vergessen hatte. Als sie noch einige Stunden zuvor die Zeitreise in ihre Vergangenheit unternommen hatte, hatte sie für den Bruchteil einer Sekunde auch immer wieder Oskar gesehen. Immer dann, wenn das Gefühl von Dunkelheit da war. Immer dann, wenn sie das Stechen in ihrer Magengegend spürte und der unaufhaltsame Gedankensturm in ihr tobte und sie überwältigte...All das war Oskar. Sie schaute ihn an und sagte mitfühlend: „Bitte verzeih, dass ich dir solange keine Aufmerksamkeit gewidmet habe. Nun bin ich hier und möchte gerne mehr über dich erfahren. Seitdem das Gefühl von Dunkelheit das erste Mal in mein Leben gekommen ist, bist du bei mir, oder?“ Oskar nickte. „Bist auch du es, der Magenstechen und Gedankenstürme hervorruft? Wieder nickte Oskar und rollte sich ein, denn er hatte furchtbare Angst ausgeschimpft zu werden. „Hab keine Angst Oskar“, sagte Aurora und fuhr fort mit ihrer Frage: „Was genau ist genau ist deine Aufgabe und warum rufst du Magenstechen und Gedankenstürme hervor? Oskar kugelte sich vorsichtig wieder aus als er bemerkte, dass Aurora all das wirklich wissen wollte und keinerlei Greul gegen ihn hegte. „Ich bin hier, weil ich dich schützen muss! Es gibt so viele Dinge vor denen ich dich bewahren muss, damit es dir gut geht und du niemals Schmerz erleidest. Im Laufe der Zeit, hast du aufgehört auf meine Stimme zu hören und deshalb habe ich dann meine Stacheln benutzt und mich in deine Gedanken geschlichen.“ Aurora war gerührt und lobte den winzigen Igel: „Das habe ich nicht gewusst. Vielen Dank, dass du dich all die Zeit so um mich gesorgt und mich beschützt hast, Oskar! Wärst du denn jetzt bereit andere Wege auszuprobieren, welche deine ehrenwerte Absicht genauso gut oder sogar besser erfüllen?“ Oskars Augen wurden groß, seine Ohren stellten sich auf und aufgeregt stimmte er dem Angebot zu. Aurora freute sich mit dem kleinen Igel und doch musste sie diese eine Frage noch stellen: „Oskar, bist du auch dafür bereit erwachsen zu werden?“ Seine Freude ließ nach, denn er hatte Sorge, dass er dann nicht mehr bei Aurora sein durfte. Aurora erkannte seine Sorge und sagte: „Du darfst bleiben und mit deinen neuen
Aufgaben wirst du mir zukünftig ein wertvoller Berater sein. Genauso wie Isabella und Fräulein Minerva. Aber stechen darfst du mich dann nicht mehr so oft.“ Beide verfielen in schallendes Lachen und bemerkten nicht, dass sie inzwischen in Gesellschaft waren. Fräulein Minerva hatte sich dazu gesellt. Eine ganze Zeit lang philosophierten und feilten sie an Oskars neuen Aufgaben, bis schließlich alle freudig und zufrieden lächelten. „Es ist vollbracht.“, sagte Fräulein Minerva und fügte hinzu: „Es ist an der Zeit, Oskar. Du darfst nun erwachsen werden und deine neuen Aufgaben übernehmen.“ Oskar nickte und verabschiedete sich mit einem Lächeln, das mehr sagte als jedes Wort. Aurora erwiderte das Lächeln und sah Oskar, hinter dem sich eine Nebelwand auftat, sehr lange nach und spürte wie sich in ihr etwas zu verändern begann. Sie wusste nicht was es war, aber es fühlte sich gut an. Die Morgensonne wärmte Auroras Gesicht und ließ sie sanft erwachen. Sie war umhüllt von weicher Watte und flauschig zarten Federn und als sie hochblickte sah sie Isabella über ihr schweben und freute sich über ihr Erscheinen. Als sie gerade die riesige Walnuss über die Strickleiter wieder hinunter klettern wollte stellte sie fest, dass die Walnuss wie ein Luftschiff durch den strahlend blauen Himmel segelte. Aurora lachte. „Wohin fliegen wir, Isabella?“ Isabella landete auf Auroras Schultern: „Na, du bist doch der Kapitän!“ Die fliegende Walnuss legte zur Landung an und kam schließlich auf saftig grünem Moos zum Stehen. Das Moos Bett war gesäumt von einer Heerschar an Orchideen und eine sah schöner und stolzer aus als die andere. Aurora erfreute sich ob ihrer Schönheit, Farben und Musterpracht und war so abgelenkt, dass sie nicht bemerkte, dass Isabella und Fräulein Minerva sie riefen. Aurora eilte zu ihnen und sah, dass sie bei einer Feuerstelle standen über der ein gläserner Topf hing. Sie schaute hinein und sah eine milchig weiße Flüssigkeit. „Milch!“ stieß Aurora erfreut aus und kramte aufgeregt eine kleine Metalldose aus ihrer Tasche und zeigte sie Fräulein Minerva und Isabella stolz. „Das ist meine eigene Gewürzmischung. Sie macht meine Milch zu einem wahren Geschmackserlebnis. Lange habe ich herumprobiert, bis ich die richtige Mischung gefunden habe, denn keine Gewürz darf zu viel und keines zu wenig hervortreten.“, sagte Aurora und noch während sie weiter über ihre Gewürzkomposition philosophierte, trat sie wie selbstverständlich an den gläsernen Topf heran und erklärte: „Milch kocht sehr schnell über. Schaut her“, sie deutete auf die Milch im gläsernen Topf und fuhr fort: „Seht ihr, genau in diesem Moment bildet sich eine leichte Schaumschicht auf der Milch. Noch sind es kleine Bläschen, die sich wie eine dichte Decke, mehr und mehr über die flüssige Milch spannen.

Der Druck und die Hitze steigen unter der dichten Blasendecke und die flüssige Milch schäumt mit einem Mal rasend schnell zu riesigen Blasen auf und steigt geradezu unaufhaltsam in Richtung Topfrand um sich dann schließlich über ihm zu erschießen.“ „Und wie verhinderst du das“, fragte Isabella nicht ohne Grund. „Indem ich es erst gar nicht so weit kommen lasse!“, lachte Aurora. „In dem Moment in dem ich sehe, dass die Milch eine leichte Schaumkrone ansetzt“, sie deutete auf die Milch im gläsernen Topf. „In dem Moment weiß ich, dass es an der Zeit ist meine Gewürzmischung einzurühren.“ Während Aurora nun die Gewürzmischung aus ihrer Metalldose in die warme Milch hineinschüttete und eifrig rührte, frage Fräulein Minerva: „Die Kunst liegt also darin, den besonderen Moment zur erkennen zwischen dem die Milch bereits erwärmt ist und kurz bevor sie unaufhaltsam über zu schäumen droht?“ „Ja, richtig!“, bestätigte Aurora, nahm den gläsernen Topf vorsichtig von der Feuerstelle und goss allen einen kleinen Schluck ihrer besonderen Milchmischung in die vorgesehenen Kelche. Zwischen zwei Orchideen sah sie eine Lavendelblüte und freute sich, denn die feinen Blütenblätter würden ihrem Getränk noch eine ganz besondere Note verleihen. Genüsslich ließ sie sich den Geschmack der warmen und zarten Milch auf der Zunge zergehen und war fasziniert ob der Geschmacksexplosion in ihrem Mund. Sie schloss die Augen, um sich ganz und gar auf den Geschmack und den Geruch der Gewürzmilch zu konzentrieren und spürte wie ihre perfekte Komposition sie wärmte und glücklich machte. Als Aurora die Augen wieder öffnete fand sie sich vor einer Höhle wieder.

Eine Höhle, wie sie sie noch nie zuvor gesehen hatte. Sie bestand ganz und gar aus Edelsteinen. Bernstein, Rosenquarz, Aquamarin, Smaragd, Rubin und viele weitere Edelsteine leuchteten in ihren schönsten und intensivsten Farben und tauchten den Himmel in ein wunderschönes Farbenspiel. Von der Abendsonne wurde das Farbenspiel auch auf den Boden reflektiert und ergab ein wunderschönes Muster. Aurora erkannte darin einen Diamanten und spürte, dass auch hier etwas auf sie warten würde. Obgleich sie diesen Ort auf den ersten Blick liebte, spürte sie ein leichtes Aufschäumen in ihrer Magengegend. Geradezu wie bei der Milch zuvor, dachte sie bei sich. Sie wusste was zu tun war und schnell mischte sie sich in Gedanken eine Komposition aus Mut, Vertrauen und Leichtigkeit zusammen - gerade so, dass von keinem zu viel oder zu wenig enthalten war.

Sie gab diese Komposition in das aufschäumende Gefühl und spürte wie sich Erleichterung in ihr ausbreitete und mit ihr neue Energie. Sie war bereit in die Höhle zu gehen und neugierig was sie dort vorfinden würde. Auch in ihrem Inneren funkelte und strahle die Höhle in allen erdenklichen Farben. Staunend bewunderte Aurora diese wundersame Höhle und kam plötzlich vor einer Spiegelwand zum Stehen. Sie schaute hinein und sah sich selbst umgeben von dem strahlenden und bunten Farbenspiel in der Höhle. Es war, als würde sie strahlen. Sie betrachtete sich eine ganze Zeit lang in diesem Spiegel, doch nichts passierte. Sie setzte sich vor den Spiegel und schaute gebannt hinein, doch nichts passierte. Um sich die Zeit zu vertreiben sang sie leise für sich ihre liebsten Kinderlieder. Mit einem Mal hörte sie ein Geräusch. Sie blickte vorsichtig in den Spiegel und sah hinter einem der großen Edelsteine, die aus dem Boden ragten ein kleines Mädchen hervorschauen. Im gleichen Moment als Aurora sich zu diesem Mädchen umdrehen wollte, versteckte es sich wieder hinter dem großen Smaragd. Sie hatte das Gefühl dieses Mädchen zu kennen. Sie wollte das kleine Mädchen nicht verschrecken also sang sie weiter. Langsam kam das kleine Mädchen vor dem Stein hervor und blickte verschüchtert und ängstlich in Auroras Richtung. Nun da Aurora das Mädchen im Spiegel hinter sich sah, riss sie die Augen weit auf und das Herz rutschte ihr in die Hose. Sie sah sich selbst! Es zerriss ihr fast das Herz in tausend Stücke, als sie das kleine, zarte, traurige und einsame Mädchen sah. Sie drehte sich in ihre Richtung und öffnete ihre Arme ganz weit.

Die kleine Aurora, froh darüber nicht mehr alleine zu sein, rannte in ihre Arme und beide hielten sich fest und weinten. Als ihre Tränen miteinander verschmolzen, legten sie sich wie ein Pflaster um ihre gemeinsamen Wunden. In diesem Moment verschwand der Spiegel und sie sahen einen wunderschönen Garten vor sich. Sie nahmen sich an die Hand und liefen beide lachend los. Das war ein Garten wie sie sich ihn schon immer vorgestellt hatten, mit all den farbenfrohen und duftenden Blumen und Kräutern die sie liebten und auch all den Tieren, die für sie dazugehörten. Hier gab es alles was ihr Herz begehrte. Gemeinsam setzten Sie sich auf die Schaukel und Aurora versprach, dass sie gut für die kleine Aurora sorgen würde und ihr dieses Paradies als Heim schenkte. Als Beide zufrieden aufblickten, sahen sie Isabella, Fräulein Minerva und auch Oskar. Oskar hatte sich verändert. Er war inzwischen in seine großen Ohren hineingewachsen und er wirkte mutig und sicher. Aurora fühlte wie zufrieden ihr Herz im Gleichtakt klopfte und spürte, dass es Zeit war zu gehen. Sie schloss die kleine Aurora fest in ihre Arme und versprach ihr, dass sie nun sicher sei und Isabella, Fräulein Minerva und Oskar gut Acht auf sie geben würden. Sie brauchte keine Worte um ihren treuen Begleitern zu sagen wie dankbar sie ihnen war. Jede Zelle ihres Körpers versprühte diese Dankbarkeit, gleich einem Duft aus zartesten Rosen.

Sie ging auf das Gartentor zu, öffnete es und drehte sich noch einmal um. Mit dem Wissen, dass sie jederzeit hierher zurück konnte, verabschiedete sie sich mit den Worten: „Auf Wiedersehn. Bis bald!“. Mit dem nächsten Schritt fand sie sich im Felsen wieder. In dem Felsen, der sie in diese wundersame Welt gebracht hatte. Sie schaute sich kurz um und sah den Spalt, durch den sie gekommen war. Schnell schlüpfte sie hindurch und kam an der Quelle wieder aus. Sie trank aus der Quelle, wusch sich das Gesicht und ging auf die Gabelung zu. Heute, so entschied sie, würde sie den anderen Weg nach Hause nehmen.

Balance-Finder hang-free Session: Happiness und Augenfunkeln inklusive

Andreas Dittrich

Sieht man eine Veränderung nach einer Hang-free (hangab) Session?

Vielleicht eine kleine Geschichte dazu. Ich durfte an einem Seminar einer Reihen von Frauen eine Session geben. Nach der ersten Session konnte ich eine sehr zufriedene und äusserst glückliche Frau aus dem Raum begleiten.

Als sie den Raum mit den anderen Seminarteilnehmerinnen betritt schauen die anderen Frauen sie an und schütteln ungläubig mit dem Kopf: Was ist denn mit deinen Augen passiert? Die haben so ein „Funkeln“. Als dann beim Mittagessen noch der Kommentar fiel:

Du siehst „Jahre“ jünger aus - waren sich die anderen Teilnehmerinnen einig. Danach war die Neugier gross das auch selbst auszuprobieren. Ich habe daraufhin 4 weitere Menschen behandeln dürfen - mit ähnlichen Ergebnissen

Viele Menschen beschreiben den Zustand etwa so: „Irgendwie habe ich eine tiefe Entspannung und mehr Platz - vor allem im Brust und Bauchbereich.

hang-free für Kinder und Jugendliche?

Andreas Dittrich

Können Kinder und Jugendliche ebenfalls hang-free Sessions nehmen?

Aus meiner Sicht: Ja. Ich persönliche habe es als Kind genossen, in den Bäumen zu hängen und kopfüber die Welt auf den Kopf zu stellen. Meine Tochter hat mir erlaubt, dieses Bild von ihr zu posten ( aber nur so dass man mich nicht erkennt - Papi!) Ich denke man kann trotz dem Schutz sehen, wie sehr entspannt sie auf diesem Bild ist.

Ich freue mich immer wieder, ihr eine Session geben zu dürfen. Sehr spezielle Vater-Tochter Momente.

Disclaimer:

Ich biete keine Sessions für Kinder an. In speziellen Fällen und in enger Abstimmung mit den Eltern gebe ich Jugendlichen eine Session. Du als Elternteil und ich sprechen vorher im Detail über die Session.

Warum ist es möglich, während dieser Session "wirklich" loszulassen?

Andreas Dittrich

Das Gefühl der Sicherheit der Schlaufen lässt dich nach kurzer Zeit ein grosses Vertrauen aufbauen, so dass sich dein ganzer Körper entspannen kann.

In vielen Fällen erreicht schon eine Session am Boden (Ground Session) ein tiefes Eintauchen in deine persönlichen Limitierungen. 

Manchmal kommt die Idee: Ahh - es gibt ja diese Therapiebretter, an denen du „umgekehrt“ auf dem Brett ruhst. Auch die Aerial Yoga Variante wird immer mal wieder als „Alternative“ genannt.

Aus meiner persönlichen Erfahrungen kommen beide nicht annähernd an die Methode des freien Hängens heran

Aerial Yoga ist ebenfalls eine wunderbare Methode - doch dort hälst Du dich fest. Speziell beim „über Kopf hängen“ ist deine Aufmerksamkeit darauf gerichtet, dass Du sicher bist. Los.Lassen.Können sieht jedoch anders aus: Die gesamte Aufmerksamkeit ist darauf gerichtet, Körperwahrnehmungen zu spüren und Blockaden aufzulösen.

Vertrauen bei einer Session | Dokumentation der Sätze.

Andreas Dittrich

Vertrauen bei einer Balance Finder Session ist unglaublich wichtig. Du begibst dich sprichwörtlich in “meine Hände”. Die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen überprüfe ich vor jeder Session mit der grösstmöglichen Sorgfalt. Seil und Konstruktion halten ein vielfaches eines normalen Körpergewichts aus.

Ich habe eine über 100 stündige Ausbildung für diese spezielle Methode als Profi absolviert und habe heute eine erweiterte Methode entwickelt, bei der ich eine spezielle Coachingform mit dem hang-free verbinde.

Mein Projekt 1.000 ( eintausend Menschen eine hang-free Session geben) habe ich im November 2018 lanciert. Warum? Ich möchte einen wichtigen Beitrag dabei leisten, dass Menschen ein „leichteres“ Leben leben können.

Letzte Woche bei einer Behandlung:

Die Fragestellerin: Das hast du schon mal vorher gemacht - oder?

Ich: Nein - aber ich dachte heute ist ein guter Zeitpunkt damit anzufangen - oder?

Die Fragestellerin: Echt?

Ich: Lächeln und ihr die Fussschleifen angezogen.

Die Fragestellerin: Ok, das fühlt sich so an....

Ich: Danke.

Boah das ist aber kein Wellness!

Andreas Dittrich

Ich möchte gerne eine Geschichte einer Session ( Frau - Mitte 30 ) mit euch teilen. Die Anfrage zu einer hang-free Session kam durch ein spezielles Thema was diese Person konkret und kopfüber anschauen wollte.

Zuerst haben wir die Absicht für die Session genau herausgearbeitet.

Ich habe dann während der Session intensiv an einigen Körperpunkten gearbeitet. Sie schlägt dann während der Session die Augen auf: „Boah das ist aber kein Wellness!“ Ich habe sie daraufhin gefragt, ob es ihr lieber ist mit dem Problem wieder heimzugehen oder aber sich auf den Atem und das Loslassen zu konzentrieren. „Ok, na gut!“

Ich hatte dann ein paar Tage später mit ihr Kontakt um zu schauen, wie es ihr ergangen ist. Sie hat deutliche Veränderungen wahrgenommen - im speziellen der Bauch der seit langer Zeit eine Herausforderung darstellt, hat sich beruhigt.

Die behandelten Punkte waren dann nach 1-2 Tagen auch nicht mehr wirklich zu spüren, gemäss dem Feedback.

Randbemerkung: 

Die Sessions bieten eine unglaubliche Möglichkeit. Natürlich kann dies für reines Wellness genutzt werden - es steckt jedoch eine deutlich grössere Chance dahinter. Die Möglichkeit Los.Lassen.Können.

Stress wandeln - Balance finden

Andreas Dittrich

Stress wandeln - Balance finden

Das Stress einen negativen Einfluss auf deinen Körper hat ist dir bewusst. Wahrscheinlich hast du mittlerweile auch mindestens eine Technik irgendwo kennengelernt, was du tun könntest.

Ich habe in den vergangenen Jahren intensiv zu den verschiedenen Techniken geforscht. Jeweils mit dem Ziel, die Technik anzuschauen - ohne das Glaubenssystem drum herum.

Im Balance-Finder Einzel-Sessions dreht sich alles darum, den Stress im Körper zu finden und aufzulösen.

Wie genau geht das?

Bei einer Chi Nei Tsang oder Hang-Free Session schauen wir wo die Blockaden im Körper sitzen - und arbeiten daran.

Was genau hast du davon?

Ich benutze hier einfach mal die Worte einer Kundin:

„Heute bin ich aufgewacht wie eine 9-jährige. Als wenn du aufgeräumt und frische weisse Wäsche in den Schrank gelegt hast.“

Ich finde das trifft es sehr gut.

Lust auf „weisse Wäsche“? Hier geht es zu den Terminen.

Chat zum Thema Vision | English Language

Andreas Dittrich

Basel, Switzerland, Restaurant Mitte (A place I truly love)

I recently had a conversation with a person that I never met before. A LinkedIn contact recommended that we should meet. And we did. The conversation inspired me to write this post. 

During the conversation we touched the topic of the personal vision. I asked her if she knows her true purpose in life. She said of course! I am good at a, b, c and also d.... Unfortunately none of the descriptions were related to what I would call a true purpose or vision.

We spend quite some time to discuss each others view and after a while she said: True - these are "only" goals - I have no clue why I am here on earth and what my purpose is. Actually I am a bit lost.

Now you might ask yourself - ok - how can one see/feel that - or "know" that I found my vision, know what is important for me. The answer is simple: A true purpose of a person is something that other people around  will:

  • see - in their eyes

  • hear - the passion when they talk about "THEIR" topic

  • feel - the energy around them suddenly changes

After I explained her my view - the ultimate question was asked: She asked: How do you find your true purpose then? 

You might have asked that yourself too in the past, as I did. There is a nice buddhist teaching that says: 

The most important task in your life is: to find the most important task in your life!

If you start to find out - here are some recommendations:

 1. Be truely willing to find your true purpose in life

The immediate response of you might be: Of course I want to find that! Why wouldn't I want to find my true me? The answer is pretty simple: Cause it might require some changes that you are not yet prepard to take. Once you find your true purpose it will never let you off the hook. 

Before I start to coach / work with people that is one of the key elements to check: Are they ready? 

2. Give yourself some time.  

I had Vision Finder Journeys with humans that where we were able to find the vision/purpose in just 3 days . 

My personal search took quite some time (3 years) and then it took some time to do the necessary changes in life to be able to live my passion / vision / purpose. I tried many ways, and carefully seleceted with whom I worked.  Based on my own experience and the curiosity for effectiveness I designed this journey.

3. Work with a professional 

Find a person that you can trust, where you can be truely open. You might go into areas that are not real comfortable for your ego.

How and where do you find them?  That is quite difficult. You might want to check these things:

  •  Ability to work transpersonal

  •  Meditation Experience?

  • Strong Body and Mind connection ( Otherwise the coach will just move your "furniture" from one room into another one. Without the body no real change is possible) 

  • Truely knows his/her purpose in life

  • Read their blog / website to get to know the person

  • Experience ( As I mentioned it took me 3 years to find mine. The advantage is, I learned a lot of ways how to approach that topic. And each human is unique. That requires flexibility.

4. Ask the coach how much time is needed 

I think it is very imporant to work with a coach that is NOT depended on you! What do I mean by that? Coaching is a business. If the coach needs clients, he will influence you to come back asap to work on the next "thing" . Find someone that is truely interested in your growth. 

5. How much money is needed? 

I cannot really talk about other coaches. My experience shows, that it takes on average one 3 day journey.

6. Will I stop making mistakes? 

That is a difficult one. Let me share my experience: 

It took me quite a while to tune into my purpose / vision and to really have the will to live that life. It required in my case a lot of changes. You dive into uncertainty and this needs a lot of faith / trust needed. So I guess the answer is yes - but you know why. And over time there are less mistakes - wrong directions.

SUMMARY :

It is difficult to describe the feeling once you found it. I will try anyway: 

The vision / purpose / passion acts as a North Star. Whenever you face a decision - job change, partnership - basicly anything that really matters - you allow yourself some reflection time. You take a piece of paper and do some matching. The clarity that you will see is amazing. 

After some years - no more paper is needed. You will immediately feel if something is in line or not.  

FIND YOUR PASSION. ELEVATE YOUR SKILLS!

I am happy to help you on your journey. Don't be shy.

Brain Waves, Sound, and Higher Levels of Personal and Professional Achievement

Andreas Dittrich

 

When one gains knowledge about the scientific facts behind brain wave function, they gain a doorway into “the zone” of optimal focus and performance. There is good reason that corporations of all kinds now include meditation techniques into their training sessions more frequently. This is not just a recreational activity. It has proven itself as effective and is based in scientific fact. Using meditation techniques with sound and music shift brain wave frequencies.

Meditations with Sound and Shifts in Brain Wave Activity

Meditation is closely tied to intuition as it is a way of training your brain to perceive without reasoning. Sound is intricately linked to inducing meditative states and transforming brain waves. Simply paying attention to the rhythm of your own breath, the sound of a Tibetan singing bowl, a drumbeat, or chanting mantras can be effective vehicles to change your state of brain waves.

Alpha waves, for example, have been studied and proven to be directly associated with learning and analyzing complex things effortlessly, and optimum performance in athletic competition. Meditation is among the best techniques to induce alpha waves in the brain. Sound is one of the most effective mediums for bringing about a focused and meditative state.

When we learn to adjust our behaviors and environment to accommodate the increase or decrease of certain kinds of brain waves, we will assist our brains in producing the chemicals needed to feel motivated and focused for optimal achievement in our personal and work lives.

How are Brain Waves Perceived?

The brain is composed of an enormous number of cells called neurons. They produce electrical activity within the brain as billions of them send messages among themselves, often at the same time. This can be scientifically measured by using electro- encephalography (EEG) which uses flat metal discs (electrodes) that measure various levels of electricity over different areas of the scalp.  This results in a readout that shows the recording of various wavy lines. These lines appear in a graph form and indicate brainwave patterns. While your EEG will display all 5 types of brain waves at the same time, one particular brain wave will be dominant depending on the state of consciousness that you are in at any given time.

Brain Waves: An Overview

There are 5 types of brain waves: gamma, beta, alpha, theta, and delta. Each brain wave has it’s own role and purpose in contributing to overall levels of brain function. A high functioning brain is a flexible one. It’s waves and it’s frequency patterns are well balanced in the sense that one wave gives way to another in a flexible kind of agreement appropriate to the circumstance. If one type of wave isn’t produced too much or not enough, we often have problems such as lack of concentration and focus, poor sleep, and high levels of stress.

Gamma Waves

Gamma waves possess the highest frequency of all the brain waves.  They often arise during mental and physical peak performances.  Too much of these ways create stress and too little create things like depression and learning disabilities. Increased frequency of these waves occurs during meditative states and during periods of high concentration. They are responsible for synchronizing the activity of senses, cognition, perception, REM sleep, and learning. Their frequency range is 40 to 100 hertz (Hz, unit of frequency).

Beta Waves

During waking moments and periods of conscious and critical thinking, beta waves are in abundance. They have a stimulating affect on our activities such as reading, writing, and socializing, and allow us to complete tasks easily. Our thinking is clear and alert when they are present. Too many beta waves may result in anxiety, while too few can result in an unfocused and dreaming kind of nature. Their frequency range is about 12 to 40 Hz.

Alpha Waves

Alpha Waves often come when one is in a state of creative visualization. They promote deep relaxation. Alpha waves often arise as we try to connect our conscious and subconscious states of mind, a kind of bridge function from higher (task oriented) to lower frequencies (meditative states) of brain activity. Too little of them can create insomnia. Too many creates an inability to focus. Their frequency range is typically about 8 to 12 Hz.

Theta Waves

Theta waves are deeply tied to one’s deeper emotional state. They are also seen during REM sleep and during episodes of heightened creative visualization. Theta waves require alpha waves to help the brain retain the content produced during high theta wave periods. When a less than necessary amount of theta waves are produced, an overly passive and depressed personality may result. Theta waves are specifically tied to intuitive states. It’s frequency range is 4 to 8 Hz.

Delta Waves

The slowest of all the brain waves are in Delta form. They are associated with the deepest levels of relaxation and the deep sleep states required for healing. They also help regulate natural body functions such as the rhythm of the heart beat. Those lacking in sufficient delta waves at the right times feel worn down and unable to process learning activities. They have been seen to study in people during intuitive times of having hunches or getting feelings about people in their environment. Their frequency range is 0 to 4 Hz.

Techniques in Changing Your Brain Wave Frequency 

Brainwave entrainment are methods that guide brainwave frequencies into a certain frequency. As the brain changes its dominant EEG frequency in parallel to an external stimulus such as music or sound, there will be a shift in consciousness as both conscious and subconscious (intuitive) brain functioning is greatly improved. Our next article will explore various ways to use sound and work with your own brain waves toreduce stress, improve workplace performance, and enhance creativity and intuition. 

 

Die achtsame Führungskraft

Andreas Dittrich

ACHTSAMKEIT


Im heutigen Zeitalter der Digitalisierung werden wir als Menschen direkt nach dem Aufstehen mit Informationen überfrachtet: E-Mails, Radio, Telefon, Nachrichten, Briefe, Anfragen und Rechnungen. Für Menschen in Führungspositionen bedeuten diese neben mehr oder weniger wichtigen Inhalten auch eines: Ablenkung. Dabei hat vor allem für Führungskräfte eine Devise Priorität: Ruhe bewahren und den Fokus halten.

Wie kann dieses Dilemma gelöst werden?

Von Managern und Führungskräften wird erwartet, dass sie in jeder Situation souverän bleiben, immer eine Antwort wissen und vor allem ihre Mitarbeiter entsprechend motivieren und führen, so dass diese sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen und im besten Fall über sich hinauswachsen. Zudem gilt es, das fachliche Pensum zu erledigen und in Einklang mit dem Familienleben zu bringen. Unsere Fähigkeit, den Fokus richtig zu setzen, nimmt immer weiter ab, während die Anforderungen an klares Denken und konsistente Entscheidungen in komplexen Situationen wachsen. Das Stichwort lautet in diesem Fall VUCA (vulnerability, uncertainty, complexity, ambiguity). Burn-out, Stress und Depressionen kommen schließlich nicht von ungefähr. Zeit- und Selbstmanagement-Trainings sind hierbei wichtige Helfer, weil sie Struktur und System in die Arbeitsweise von Führungskräften bringen. Genauso wie Rhetorik- und Mitarbeiterführungsseminare, die im Umgang mit schwierigen oder auch leichten Mitarbeitern unterstützen. Aber diese Angebote beleuchten nur die eine Seite der Medaille. Ich würde sogar die Behauptung wagen, sie kratzen nur an der Oberfläche.

In jedem Chef schlummert eine andere Kompetenz, aus der sich die anderen nahezu von selbst entwickeln können: Die emotionale Intelligenz. Daniel Goleman prägte diesen Begriff bereits vor vielen Jahren. Google ist nur ein Beispiel eines amerikanischen Unternehmens, welches den Begriff in den Arbeitsalltag integriert. Emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, eigene und die Gefühle anderer korrekt wahrzunehmen, zu interpretieren und entsprechend mit ihnen umzugehen. Sie werden mir sicher vorbehaltlos zustimmen, dass eine Führungskraft, die das nahezu perfekt beherrscht, der Traum aller Mitarbeiter ist.

Achtsamkeit plus emotionale Intelligenz gleich perfekter Führungsstil?

Ganz so einfach mag es nicht sein, aber wer als Entscheider Achtsamkeit in seinen Arbeitsalltag integriert, macht einen großen Schritt auf dem Weg zur kompetenten Führungskraft. Achtsamkeit bedeutet, sich urteilsfrei und offen auf das Jetzt zu fokussieren und der Intuition Gehör zu verschaffen. Die Aufmerksamkeit gilt dem Körper und Geist, Gefühlen, Bildern, Stimmen oder Empfindungen, die auftauchen und wichtige Hinweise auf eine aktuelle Situation liefern können.

In diesem Kontext ist es wenig überraschend, dass Achtsamkeit auch ein wichtiger Schlüssel zur Stärkung der emotionalen Intelligenz ist. Durch die Fokussierung auf den Augenblick, auf uns selbst oder auf eine andere Person in diesem Moment, nehmen wir Emotionen automatisch intensiver wahr. Wir sind in der Lage, neutral zuzuhören, die mitschwingenden Gefühle aufzunehmen und entsprechend zu reagieren. Keine impulsiven Handlungen, keine aufbrausenden Worte oder irrationalen Entscheidungen können uns aus der Ruhe bringen – oder aus uns ausbrechen.

Auf den Führungsalltag übertragen bedeutet das, dass eine achtsame Führungskraft mit einer entsprechend hoch ausgeprägten emotionalen Intelligenz folgende Eigenschaften in das Unternehmen einbringt, die meiner Ansicht nach ebenso wesentlich sind wie die fachliche Kompetenz:

  • Konzentration auf Dringendes
  • Souveränität
  • Entscheidungsfreude
  • Ruhe in stürmischen Zeiten
  • Kreativität und Innovationsstärke
  • Empathie
  • Aufmerksame Gesprächsführung
  • Motivationskraft
  • Fähigkeit, die Intuition zu erspüren
  • Leidenschaft
  • Stressresistenz
  • Sinn für Resilienz

Mittlerweile werden die genannten und weitere positive Auswirkungen von Achtsamkeitsübungen durch zahlreiche internationale Studien, unter anderem der Harvard University, Duke University oder der UCLA, belegt. So führte zum Beispiel die Duke University zusammen mit dem drittgrößtem Versicherungsunternehmen Amerikas eine Studie zu Meditation und Yoga am Arbeitsplatz durch. Das Ergebnis zeigte, das regelmäßige Übungen das Stresslevel um 28% senken, die Schlafqualität um 20% verbessern und die Produktivität pro Mitarbeiter pro Woche um 62 Minuten erhöhen.

Wege zur Achtsamkeit und emotionalen Intelligenz

Es gibt viele verschiedene Methoden, Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren. Vor allem als eingespannte Führungskraft werden Sie sich jetzt fragen, wo Sie die Zeit hernehmen sollen, um sich mitten am Tag im Lotussitz eine Stunde der Meditation zu widmen. Das müssen Sie aber gar nicht! Vorweg möchte ich aus eigenen Erfahrungen erwähnen, dass die Meditation eines der wichtigsten Tore zur Achtsamkeit ist und definitiv regelmäßig praktiziert werden sollte. Aber es muss keine klassische Sitzmeditation sein – es gibt zahlreiche andere Varianten, die Sie auch zwischendurch für fünf Minuten einbauen können. Weitere, zeitaufwändige Möglichkeiten sind natürlich Yoga oder regelmäßige Retreats. Diese dienen jedoch eher der Vertiefung.

Im Alltag stehen Ihnen zudem zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, Achtsamkeit zu üben und Ihre emotionale Intelligenz zu stärken: Beim Spazieren gehen mit dem Hund, im Gespräch mit einem Freund, im Zug oder im Bus, beim Joggen, beim Einkaufen, beim Musik hören oder beim Putzen. Ich habe für mich entdeckt, dass mir das Putzen deutlich leichter von der Hand geht, wenn ich daraus eine Achtsamkeitsübung mache. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um sich dem jetzigen Augenblick, dem Gegenstand oder der Person voll und ganz zu öffnen. Und übertragen Sie dies dann auf Situationen in Ihrem Führungsalltag.

Entscheidungsträger sollten lernen, dass neben den harten Fakten, die nur mit dem Verstand erfasst werden, vor allem die emotionale Komponente eine wesentliche Rolle spielt: Denn nur, wer mit dem Herzen bei der Sache ist, erzielt die gewünschten Ergebnisse und bewegt andere Menschen. Wie also bereits der buddhistische Mönch Thich Nhat Hanh sagte: „The longest journey you will ever take is the eighteen inches from your head to your heart.“ Aber Führungskräfte und Manager, die sich auf diese Reise mit Achtsamkeit begeben, werden schnell merken, dass sie jede Sekunde wert ist – für sich selbst, für ihre Mitarbeiter und für das gesamte Umfeld.

Warum sind manche Menschen intuitiver als andere?

Andreas Dittrich

Diese Frage begleitet mich nun seit vielen Jahren. Vor allem, weil ich es mir zur Aufgabe gemacht habe, mein Wissen um intuitive Fähigkeiten und Möglichkeiten im professionellen Rahmen weiterzugeben.  Die Suche nach der Antwort auf diese Frage wurde durch einen Auftrag ausgelöst, einen Workshop zum Thema Intuition abzuhalten. Als ich - wie immer zu kurzfristig - begann, die Präsentation vorzubereiten, musste ich feststellen, dass mein Grundwissen zu diesem Thema nicht ausreichte, um es adäquat vermitteln zu können.

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Intuition und nicht programmierte Handlungsmuster!

Andreas Dittrich

Wer den Zugang zu seiner Intuition gefunden hat und aus den Gefühlen, Wörtern oder Bildern, die situationsbedingt auftauchen, eine Entscheidung ableiten kann, gibt seinem Leben eine völlig neue Qualität. Vielleicht schafft dieser Mensch es sogar, andere bei der Suche nach dem „Bauchgefühl“ – oder wo auch immer sich die Intuition zeigt, denn das muss keineswegs nur der Bauch sein – zu unterstützen. Gleichzeitig stellt sich aber die Frage, wie wir erkennen können, welche Menschen wirklich intuitiv arbeiten und wer die Intuition nur als Erklärung vorschiebt. Und vor allem, ob wir selber frei von Prägungen sind.

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Meditation and its effect on health

Andreas Dittrich

The origin of meditation dates back more than 2.000 years. There are different approaches to meditation techniques whose roots lie in different religious cultures: Hinduism, Buddhism, Taoism, and some more. Most of these Eastern practices “aim” at the enlightenment of the meditator. The Western understanding of meditation, which became popular in the 1960s, sets its focus more on the measurable effects of meditation – health, performance, biological and psychological improvements. That is why meditation, awareness and mindfulness

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Meditation and the ability to focus

Andreas Dittrich

Scientists found out that human attention is a trainable skill. The comparison of several works of literature on the effect of meditation on human attention showed that some meditation techniques are an applicable training form.[1] It was proved that meditation improves the multitasking-abilities and thereby simplifies the concentration of people. If we can concentrate on, for example, our breath for twenty minutes, how easy it will be to concentrate on work, a conversation partner or a sports exercise.

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Meditation and Creativity (English Text)

Andreas Dittrich

Creativity is something everyone is capable of. Some people are more creative than others and there are different ways to express it: Painting, music, writing, an innovative idea, mechanical skills, business leadership or the next dinner we cook are only some examples. Basically, possibilities to use our creative potential start in the morning and end with us falling into sleep (some people are for sure creative in their dreams as well, but that is a different topic).

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Meditation: Die Wellen ins Sein.

Andreas Dittrich

Schliess Deine Augen und lass alles so sein wie es ist. Stell Dir vor, Du lässt in der Herzgegend einen wunderschönen See entstehen. Mit einer komplett glatten Oberfläche. Ein Gefühlt der vollkommenen Ruhe breitet sich aus und erfasst Deinen gesamten Körper. Lass alles so sein wie es ist und Richte deine Aufmerksamkeit auf den ruhigen See.

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Find your Vision in Life (English)

Andreas Dittrich

I recently had a conversation with a person that I never met before. A LinkedIn contact recommended that we should meet. And we did. The conversation inspired me to write that blog. 

During the conversation I asked her if she knows her true purpose in life. She said of course! I am good at a, b, c and also d.... Unfortunately none of the descriptions were related to what I would call a true purpose or vision.

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